Die tricks der Schmuggler

Trick #1 - der kuh schuh

Whisky Schmuggler

 

Man kann es sich heutzutage kaum noch vorstellen: Prohibition. In den Jahren 1920 bis 1933 galt in den USA ein komplettes Verbot für den Handel, die Herstellung und den Besitz von alkoholischen Getränken. Lange ist’s her denkst du? Tja, in einigen Regionen der USA hat dieses Gesetz (zwar etwas abgeschwächt) bis heute Bestand!

 

Schmugglerschuhe

Sogar Lynchburg, wo Jack Daniel’s seinen Sitz hat, ist bis heute eine „Dry Town“. Aber auch Länder wie Island hatten bis vor wenigen Jahrzehnten ähnliche Gesetze und bis heute strenge Auflagen.

 

Doch auch während der Prohibition in den USA gab es Möglichkeiten an Whisky zu kommen. Zum einen florierte der Handel mit illegalem Whiskey aus Irland, zum anderen aber auch der Handel mit Moonshine (schwarz gebrannt in den „Mondstunden“). 

 

Glentaste Whisky Blog Schmugglerschuhe

 

Durch die Novellen von Sherlock Holmes inspiriert erfanden Schmuggler u.a. den Kuh-Schuh: Das sind mit Holzklötzen nachgerüstete Schuhe, die Abdrücke von Kuhklauen hinterlassen. Mit diesen Kuhabdruckschuhen konnte man sich unbemerkt auf Wiesen und in den Wäldern bewegen, Moonshine brennen und seine Bestände verstecken. Ein paar dieser Schuhe sind bis heute erhalten geblieben und zeugen großer Kreativität und Eifer nicht auf Whisky verzichten zu müssen.

 

Also denkt beim nächsten Glas einmal kurz an die Schmuggler und was sie durchmachen mussten, für solch ein Glas ;-)