Fünf seltsame Whisky-Facts die du (wahrscheinlich) noch nicht wusstest

In unserem Whiskyblog haben wir inzwischen viele größere und kleinere Themen behandelt. Themen wie "Trinktemperatur, besser warm oder kalt" oder "was ist der beste Whisky zum Verschenken" fanden immer recht guten Anklang, sodass wir nun wieder einmal etwas Besonderes herausgesucht haben...

Uns viel auf, dass es gefühlt tausende Artikel zum Thema Whiskyfakten gibt, jedoch mit meist sehr plumpen Fakten. Die meisten Genießer wissen inzwischen einfach, dass Whisky drei Jahre reifen muss und - Überraschung - aus Getreide gemacht wird.  Wir wollten daher ein paar nicht ganz so offensichtliche Fakten heraussuchen und denken, dass uns das gelungen ist:

 

Whisky Fun Facts Bild mit verschiedenen Schriftarten

Vier Fässer pro Schotte

4 Fässer pro Schotte

In Schottland leben derzeit ca. fünf Millionen Einwohner. Letzten Schätzungen zufolge lagern etwa 20 Millionen Whiskyfässer im Land. Das bedeutet, dass auf einen Einwohner vier Fässer kommen. Kein schlechter Schnitt!

Die Bäume rund um Brennereien färben sich schwarz

Schwarzer Baum

Kuckt beim nächsten Brennereibesuch mal genauer hin! Aufgrund der Gase, die bei der Whiskyproduktion entstehen, kommt es zu einem besonderen Effekt in der Rinde von Bäumen. Die Bäume  rund um eine Destillerie färben sich dunkelschwarz. Genau genommen ist es sogar eine Krankheit bzw. ein Pilz. Der "Baudoinia" Pilz wird durch die alkoholischen Gase stark begünstigt und ist überall in Brennereinen zu finden und macht auch bei Bäumen nicht halt. 

Frank Sinatra wurde mit einer Flasche Whisky begraben

Frank Sinatra Whisky

Wenn du das zeitliche segnen müsstest und du dürftest dir einen Gegenstand mitnehmen, was wäre das? Eine Flasche Whisky? Why not! Aber bei der Auswahl würdest du vermutlich - genau wie wir - anders als Frank Sinatra entscheiden. Der nahm nämlich eine Flasche Jack Daniels mit ins Grab. Ich würde ja vermutlich etwas in Cask Strength mitnehmen, vielleicht einen Aberlour A'bunadh Sherry Oak (aus unserer aktuellen Box) oder einen besonderen Tropfen aus Islay (die letzte Lagavulin Distillers Edition vielleicht...).

Der Gründer der größten irischen Brennerei war Schotte

John Jameson

John Jameson gründete die Jameson Brennerei 1786 in Dublin. In den 90ern war Jameson für fast 3/4 des gesamten Absatzes an Irish Whiskey verantwortlich. Tatsächlich war der Gründer jedoch nicht etwa Ire sondern ein schottischer Geschäftsmann. 

Auf Island gibt es nur zwei Whiskybrennereien, beide verwenden Schafsdung statt Torf für rauchigen Whisky

Isländischer Whiskey mit Schafsdung

Ja, richtig gelesen... Wir hatten das Glück die Eimverk Distillery 2016 besuchen zu dürfen. Ein kleiner Bericht ist dazu HIER. Wir waren dort, gerade als mit dem ersten Sheepdung Floki experimentiert wurde. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht, irgendwie cool, irgendwie strange.